• Anna Vaal

Ulrike Herwig: Das Leben ist manchmal woanders

Eine Rezension von Anna Vaal


Klappentext:


Willkommen in Gregors Welt!

Gregor ist 14 und irgendwie anders. Er trägt seltsame Klamotten, hat einen ausgeprägten Ordnungssinn, liebt schrille Muster und kennt alle Wetterberichte des Tages. Im Alltag oft unbeholfen, begegnet er seinen Mitmenschen mit entwaffnender Direktheit. Als Gregors Mutter bei einem Unfall schwer verletzt wird, muss er zu seiner Tante und deren Mann ziehen. Judith und Achim wissen erst mal nicht so recht, was sie mit dem »Bekloppten« anfangen sollen. Doch mit seiner unkonventionellen Art entlockt Gregor selbst dem unfreundlichsten Nachbarn ein Lächeln. Und auf einmal reden alle wieder miteinander ? auch Judith und Achim.


Kritik:


Der Klappentext lässt den Leser ahnen: In dem Roman von Ulrike Herwig stellt ein autistischer Junge das Leben der Menschen seines Umfelds im positiven Sinn auf den Kopf.

Die Situation nach dem Unfall seiner Mutter ist für alle ein Sprung ins kalte Wasser. Für seine Tante, seinen Onkel, die Nachbarn, aber auch für Gregor selbst. Ich fand die Darstellung Gregors mitsamt seiner Besonderheiten, auf der mein Hauptaugenmerk lag, gelungen, authentisch und gut recherchiert, wenngleich ich beim Lesen manchmal das Gefühl hatte, dass die Autorin sich diesbezüglich strikt an den Symptomen entlang gehangelt hat. Manche Sätze wirkten vielleicht deshalb, bei dem ansonsten flüssigen Erzählstil, wie "reingesetzt" und etwas statisch. Aber das schmälert nicht die Wichtigkeit der Botschaft, die dieses Buch sendet, im Gegenteil.


Fazit:

Leichte Unterhaltungsliteratur mit Mehrwert.



35 Ansichten
This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now