• Anna Vaal

Helene Fischer: Immer ist es Liebe, die gewinnt

Eine Rezension von Anna Vaal


Klappentext:


Helene Fischer weiß schon früh, dass sie später einmal auf der großen Bühne stehen will. Der samstägliche Putztag wurde in ihrem Elternhaus stets durch die Komödie Hurra, die Schule brennt aufgelockert. An diesen Tagen steht Helene begeistert vor dem Fernseher und singt leidenschaftlich alle Lieder mit. Mit Anfang 20 ist sie selbst das erste Mal im Fernsehen zu sehen. In einem orange glänzenden Abendkleid schreitet sie gemeinsam mit Florian Silbereisen auf die Bühne der Show Das Hochzeitsfest der Volksmusik und singt im Duett mit ihm ein ungarisches Medley. Damit ist der Grundstein für ihre steile Karriere gelegt. Etwas über ein Jahrzehnt später ist Helene Fischer ein absoluter Megastar. Sie singt, tanzt und moderiert, füllt die größten Konzertsäle und ihre Plattenverkäufe gehen weit in die Millionen.

Helene Fischer hat nicht nur den Schlager revolutioniert, mit ihren Texten gibt sie ihren Fans auch Halt und Hoffnung. Diese Biografie bietet die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen, und zeigt die beliebte Sängerin von ihrer privaten Seite.

Aktualisierte und überarbeitete Neuausgabe.


Kritik:


Helene Fischer ist neben wenigen anderen Interpreten eines der bekanntesten Gesichter des deutschen Schlagers. Das Lied "Atemlos durch die Nacht" ist eines ihrer größten Erfolge, nicht nur in Deutschland. Mit Sicherheit werden noch etliche weitere Hits folgen, aber eine Fortsetzung der Biografie müsste für mich nicht erscheinen.

Sicher haben sich viele Fans auf dieses Buch gefreut. Im Gegensatz zu anderen Biografien konnte es mich leider überhaupt nicht überzeugen. Der sehr sympathische Mensch Helene Fischer hat es meiner Meinung nach nicht geschafft, diese Sympathie auch in die Zeilen zu transferieren. Alles dreht sich um Werdegang und Erfolge, eine einzige Zusammenfassung, sodass sich die Kapitel stellenweise lesen wie Werbespots: "das Haus, das Auto, die Badewanne..." Über den Menschen Helene Fischer und seine individuelle Geschichte erfährt der Leser leider nichts.


Fazit:


Wer Helene Fischers Werdegang über die Jahre verfolgt hat, könnte enttäuscht werden. Der Biografie wurde kein Sahnehäubchen aufgesetzt.

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