• Anna Vaal

Heike Bicher-Seidel: Weiteratmen

Eine Rezension von Anna Vaal


Klappentext:


„Ich habe das alles nicht gewollt. Nicht das Attentat, nicht die Toten und nicht, was meine Leute Djadi angetan haben.

Doch wer wird mir schon glauben.“

Die 23-jährige Leni ist Kellnerin in einer rechten Szenekneipe. Als sie erfährt, dass ihr Boss und ihr Bruder ein Attentat planen, will sie unbedingt verhindern, dass sich ihr Bruder an den illegalen Aktivitäten beteiligt. Ihr Versuch, die Männer von diesem Plan abzubringen, endet in einer Katastrophe.

Gefangen zwischen Hass und Vorurteilen zählt plötzlich nur noch eines:

Weiteratmen!


Kritik:


Dieses Buch rüttelt an der Gefühlswelt des Lesers. Und zwar an den Gefühlen, die dringend nötig sind, um das eigene Denken und Handeln zu reflektieren.

Gerade der Beginn der Handlung stellt sich als ein stetiges Auf und Ab dar, es geht flott voran. Eine wahre Achterbahnfahrt, die mich nach Luft schnappen lassen hat, ich eine Pause herbeigesehnt habe. Einerseits erschütternd, andererseits aber auch keine Schönmalerei.

Ein Buch, das im Laufe der Handlung vor allem deshalb viel an Ausdruckskraft und emotionaler Präsenz gewinnt, weil die Protagonisten einfach handeln und die Autorin die richtigen Worte im Rahmen eines realistischen Szenarios gewählt hat.


Fazit:


Ein wichtiges Buch mit einer noch wichtigeren Botschaft, die in der gegenwärtig turbulenten Zeit wie gerufen kommt.


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