Autismus als Bewegungsblindheit
Part 4: Entwicklungsstörung

 

Mit der Theorie der Bewegungsblindheit habe ich veranschaulicht, dass auch eine Autismus-Spektrum-Störung dem Ursache-Wirkung-Prinzip folgt, welches die folgenden drei Punkte abschließend verdeutlichen.

1. Vermutlich kann das Gehirn eines Autisten Bewegungen nicht verarbeiten. Werden dennoch Sinnesreize (hauptsächlich visuell) dieser Art wahrgenommen, wird die Unfähigkeit des Gehirns durch Vertigo spürbar.

2. Ein Autist passt die Wahrnehmung an die Unfähigkeit des Gehirns an. Unter anderem kompensiert er, indem er es vermeidet, Situationen mit einem hohen Bewegungsaufkommen zu betrachten.

3. Die Kompensation (hier Vermeidung) hat zur Folge, dass ein Autist wichtige Perzepte nicht bildet, hauptsächlich im Bereich des sozialen Miteinanders. Daraus resultiert eine tiefgreifende Entwicklungsstörung.

Mit dem dritten Punkt ist das Ende der Kausalkette jedoch noch nicht erreicht. Denn Tatsache ist, dass die Entwicklungsstörung ebenfalls kompensiert wird.

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