Die Bewegungsblindheit-Theorie
Eine Einführung

Jede Theorie beginnt mit einer zündenden Idee oder mit einer Intension. Hinter jeder Theorie stehen ein primärer Gedanke, ein Ziel und ein oder mehrere Menschen, die beruflich oder privat ein Thema aus dem riesigen Repertoire, das die Wissenschaft bietet, für sich entdeckt haben und sich darüber den Kopf zerbrechen möchten.

In allen Forschungsbereichen qualmen die Köpfe. Manche drohen gar zu zerbrechen, wenn sich eine Problemstellung als besonders widerspenstig erweist. Der Bereich Autismus stellt diesbezüglich keine Ausnahme dar und wartet mittlerweile mit einigen Theorien auf. Die Theory of  Mind und die Intense World Theory sind neben anderen sicher zwei der bekanntesten, die nicht nur in der Fachwelt, sondern auch im Kreis der Betroffenen rege kommuniziert und auch diskutiert werden.

Die Frage, die sich stellt, ist also, ob die Welt der Wissenschaft wirklich noch eine weitere Theorie benötigt, in der es vorrangig darum geht, Autismus erklären zu wollen. Das ist eine Frage, die sicher eine Daseinsberechtigung besitzt. Das ist aber auch eine Frage, die ich mir weder gestellt noch nach einer Antwort darauf gesucht habe.

Stattdessen habe ich mich gefragt, was genau die Ursache für das Vorliegen einer Autismus-Spektrum-Störung sein könnte und aus welchem Grund die Folgen so weitreichend sind, dass sie sich sogar im Bereich der wechselseitigen sozialen Interaktion bemerkbar machen. Meine Antwort ist die Bewegungsblindheit-Theorie. Sie erblickte auf Basis ausschließlich analytisch gewonnener Erkenntnisse, die ich aus den Diagnosekriterien ermittelt habe, das Licht der Welt. 

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